Bei Rollenspielen unterscheidet man zwischen zwei Formen, die einen sind frei assoziiert, die anderen unterliegen Regeln. Berühmt bei Kindern seit Generationen sind Rollenspiele wie Räuber und Gendarm, sowie Cowboy und Indianer. Hierbei lassen Kinder die Phantasie freien Lauf und brauchen in den seltensten Fällen Spielzeug. Es fördert nicht nur die Kreativität, sondern hat zudem einen hohen pädagogischen Wert.

Wenn man Kinder zu einem Rollenspiel animieren möchte, sollte man sich als Elternteil einfach mit integrieren. Das fängt beim Tippi bauen schon an. Dabei muss es nicht immer ein vorgefertigtes Zelt aus dem Laden sein, auch aus Decken und anderen Haushaltsgegenständen lässt sich die Welt der Indianer erschaffen. Phantasie ist hier der entscheidende Punkt, der ein Rollenspiel erst so richtig interessant macht.

Meist haben die traditionellen Rollenspiele auch ein erzieherisches Ergebnis, da sie Werte wie richtiges Verhalten gegenüber anderen Mitmenschen vermittelt. Doch in erster Linie soll das Spiel Spaß machen. Denn erst dann können Kinder lernen.